yED ermöglicht es in komplexeren Szenarien Prozesse sehr einfach visuell aufzubereiten, um ein besseres Verständnis aller Abhängigkeiten der miteinander verbundenen Systeme zu erhalten. Aber auch in kleineren Projekten sind Prozessdiagramme ein deutlicher Vorteil.

Bereits mehreren Jahren arbeite ich mit der Software, um Diagramme zu erstellen. Flowcharts und UML Diagramme lassen sich intuitiv und mit wenig Zeitaufwand erstellen und auch in andere Formate exportieren. yED platziert die Elemente gleich von Beginn an automatisch und unterstützt dabei enorm von Anfang an, um eine übersichtliche Struktur zu erhalten.

yED_Diagrammbeispiel

Über die Palette an zahlreichen Knotentypen, Pfeilen, UML-Icons und Flussdiagrammzeichen lassen sich fast alle gewünschten Diagramme und Schnittstellenbeschreibungen skizzieren die man für die Visualisierung von Schnittstellen und Prozessen benötigt.

yED gibt es von yWorks kostenlos. Darüber hinaus bietet yWorks noch weitere zahlreiche Möglichkeiten zur Diagrammerstellung, welche mir aber bisher noch nicht genauer angesehen habe, da yED für mich bisher absolut ausreicht und auf Windows wie auf Macsystemen gleichermaßen gut funktioniert.

Gut dokumentiert mit yED

Mögliche Anwendungsbereiche gibt es zu genüge. Außer technischen Abläufe und Prozessdiagrammen lassen sich auch Organigramme oder IT Strukturen des Unternehmens in kurzer Zeit mit einem ansprechenden Erscheinungsbild erstellen. Die zahlreichen Vorlagen reichen für fast jede Anforderung aus.

 

Gibt es Alternativen?

Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Anwendungen, mit denen Diagramme erstellt werden können. Z.B. Gliffy und Draw.io  welche allerdings innerhalb des Browsers laufen und nicht lokal installiert sind. Bei Draw.io gibt es zudem viele sinnvolle Vorlagen und kann zudem an Confluence und Jira als Plugin angebunden werden.

Ich präferiere dennoch weiterhin yED als nocloud-Lösung mit einem etwas rustikaleren Erscheinungsbild. Im Grunde genommen sind viele der Programme vom Funktionsumfang ähnlich. Wichtiger ist vielmehr, was der Anwender mit der Vielzahl an Funktionsmöglichkeiten tatsächlich macht.

Denn nur wer sich eingehender mit der Thematik befasst, kann das Beste aus dem jeweiligen Programm herausholen.