Weihnachten naht. Und die “Schneeflöckchen” Plugins in den zahlreichen Onlineshops haben Hochkonjunktur. Wohl dem, der über die Suchmaschine nicht auf seriös erscheinenden Onlineshops landet, welche auf den zweiten Blick zumindest Vorsicht walten lassen sollten.

Zumindest macht der Onlineshop von onedigitals.de auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Nur komischerweise ist mir dieser bisher noch gar nicht bekannt gewesen. Gut, sicher kenne ich nicht jeden Onlineshop im Internet. Aber irgendwie entwickelt man schon ein Gefühl dafür, was echt ist und was nicht.

“Echt” scheint zumindest der unprofessionell übersetzte Text “Über Onedigitals” im Footer zu sein. Der Rest der Webseite scheint noch verhältnismäßig gut umgesetzt worden zu sein – inkl. der DE-Domain.

Ob die vier in der linken unteren Ecke platzierten Trust Logos nun echt sind oder nicht, habe ich dann auch nicht mehr weiter recherchiert. Wenn man schon mit einer DE-Domain auf Kundenfang geht, sollte zumindest auch der Text im Footer passen.  Mal ganz davon abgesehen, dass weitere Angaben zum Impressum fehlen.

Dennoch ist davon auszugehen, dass ausreichend Kunden vor dem Weihnachtsgeschäft ihren Weg zu diese Webseite gefunden haben, womit sich deren Aufbau sicher “rentiert” haben dürfte.

Die Bewertungen des britischen Pendants des Onedigital Online-Shop wie auch die Erfahrungen von onedigitals.de zeigen zumindest ein durchwachsenes bis negatives Gesamtbild.

Genau lesen und dann entscheiden

Genau lesen und dann entscheiden

In der Kategorie Dos and Donts in meinem Blog, stelle ich regelmäßig gerne Netzfundstücke vor, bei denen es im weitesten Sinne um sogenannte „Best Practices“ oder oder leider häufiger auch „Bad Practises“ geht.

Oftmals bestehen Webseiten sowie deren Interaktionsmöglichkeiten und dargestellten Informationen bereits seit vielen Jahren in unveränderter Form und erscheinen in der heutigen Zeit mit einem entsprechenden Blick durchaus kurios und belustigen oder auch ernst und ärgerlich. Oder es wurden neue Ideen und Funktion einfach dilettantisch umgesetzt. 😉

Und es ist gewissermaßen eine Hommage an die alten und quasi fast nicht vergänglichen Dingen, die trotz ihres Alters immer noch fester Bestandteil des Internet sind, obwohl sich dieses in den vergangenen Jahren immer wieder neu erfindet.