Ein Webserver Monitoring kann Sie vor deutlichen Umsatzverlusten schützen oder diese zumindest minimieren.

Denn wie bereits in einem vorhergehenden Blog beschrieben stellt der Totalausfall eines Webservers ein recht hohes Stresspotenzial für den gemeinen Mittelständler dar, welcher üblicherweise nach einigen Jahren des Shop- und Umsatzwachstums dann nun doch in nicht unerheblicher Art und Weise auf einen funktionierenden Webserver und eine erreichbare Webseite angewiesen ist.

Die wichtigsten Basics sind unter anderem ein durchgehendes Monitoring der Serverhardware, also inwieweit der Webserver tatsächlich verfügbar ist und wie schnell dieser auf Anfragen aus dem Internet antwortet.

Webserver Monitoring Infos auf Smartphone & Co.

So bietet der Markt zahlreiche Tools und Dienstleistungen an, mit denen sich der eigene Webserver, die darauf laufenden Dienste und andere wichtige Schwellenwerte überprüfen und diesbezüglich per E-Mail, SMS oder als Push Nachricht auf das Smartphone benachrichtigen lassen.

Die Investitionen solcher Dienste belaufen sich oftmals auf unter zehn Euro pro Monat und Kosten und damit eigentlich nur einen Bruchteil dessen, was an Umsatz durch einen Webserverausfall z.B. über ein Wochenende verloren gehen kann.

Es ist deshalb in jedem Fall sinnvoll sich rechtzeitig mit dieser Thematik zu beschäftigen, um einen geeigneten Dienstleister entsprechend der eigenen Anforderungen zu finden und das Server-Monitoring bei Bedarf auch rechtzeitig auf neue Veränderungen oder Erweiterungen anzupassen.

Drei Monitoring-Tools

Investieren Sie deshalb gleich von Anfang an in ein konsequentes Webserver-Monitoring – bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dieses ist bereits für wenige Euro zu haben.

Beispiele für ein kostengünstiges und zuverlässiges Server-Monitoring sind Serverguard24, Livewatch und WeMonIt.

Ich persönlich habe mit Serverguard24 bereits gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass das Monitoring nicht “unter den Tischen fällt”, sondern immer wieder in regelmäßigen Abständen geprüft und gegebenenfalls angepasst oder erweitert wird. Nur so kann man sicher sein, dass das Monitoring im Ernstfall rechtzeitig auf auftretende Probleme mit dem Webserver richtig reagiert und informiert.

Monitoring verfeinern

Sind mit dem klassischen Hardware-Monitoring erstmal die wichtigsten Punkte abgedeckt, kann man die Prüfung auf weitere geschäftskritische Prozesse ausweiten. Zum Beispiel bieten Anbieter wie Serverguard24 auch die Überwachung von Prozessen und Transaktionen bei Shopsystemen an.

Gerade bei Online-Shop Systemen ist es ebenfalls unerlässlich die Funktion der Bestellstrecke regelmäßig und immer wieder selbst zu testen. Denn nicht immer melden sich Kunden, um auf einen Fehler in diesem sensiblen Bereich hinzuweisen.

Hier kann ein Shop-Monitoring mit den wichtigsten Prozessen ebenfalls sinnvoll sein, um an Hand klassischer Bestellvorgänge dies zu prüfen.