Wir wollen bei Google auf der ersten Seite – am Besten ganz oben – stehen. Dies ist wohl der meist gehegte Wunsch eines jeden KMU-Geschäftsführers der gerade begonnen hat über einen Online-Shop und die Verbreitung dessen Bekanntheit im Internet nachzudenken.

Ganz egal wie man Traffic in der heutigen Zeit auf seine Seite bringt. Die Kaufabschlüsse (also Conversions) werden nicht unbedingt proportional mit dem mehr an Besuchern wachsen. Entscheidend ist, ob die zusätzlichen Besucher qualifiziert genug sind tatsächlich kaufen zu wollen. Auch wenn die Conversionsrate bei Käufen ein entscheidendes Kriterium zur Rentabilität eines Online-Shops sind, sind sie doch abhängig von dem Wachstum des Traffic, den man durch verschiedene Maßnahmen erreicht.

Wohl dem, der 2% Conversionrate oder mehr sein eigen nennen kann. Die Verdoppelung der Conversion entspricht hierbei der Halbierung der Kosten für die Betriebskosten des Shop. Doch genauso wie die Steigerung der Conversions mit der gleichen Menge an Besuchern (Traffic) irgendwann endlich ist, wird auch mehr Traffic von neuen Quellen irgendwann nicht mehr zu einem dauerhaft nach oben skalierten Umsatz führen.

Der Mix ist entscheidend. Wer seine eigene Webseite, die Usability und sinnvolle Funktionen sträflich vernachlässigt, darf sich nicht wundern, wenn auch die neuen Besucher das Vorbeischauen nicht mit einem Kaufabschluss danken.

Deshalb ist es langfristig entscheidend auf beiden Seiten den Kosten-Nutzen-Faktor sachlich und konsequent zu betrachten. Macht die weitere Optimierung meines Online-Shop Sinn oder sollte ich lieber versuchen über Adwords, AdSense, Gast-Blogbeiträge auf anderen Webseiten etc. versuchen mehr Besucher für meinen Online-Shop zu interessieren.