Gewagt gesagt und doch ist etwas Wahres dran. Manch eine Statistik, in eine Powerpoint Präsentation gegossen dient oftmals nur dazu den Kaffee des montagmorgendlichen Meetings erträglicher zu machen. Zahlen werden genannt, Zahlen werden vergessen. Eine tiefergehende und langfristige Interpretation und Planung auf den aktuellen Daten findet oft nicht statt. Schade eigentlich.

Dabei lohnt sich der Aufwand auch in KMUs ab einer gewissen Größe, um genauere Informationen über das Kaufverhalten und die Kunden zu erfahren und mit den erhobenen Daten langfristig die Ausrichtung des Unternehmens positiv zu beeinflussen.

Dabei reicht es jedoch nicht aus, nur die einfachen wöchentlichen Statistiken für Rückschlüsse und Einschätzungen zu verwenden. Die aus Online-Shops generierten Umsätze und Gewinne sollten von der Chefetage mindestens genauso aufmerksam und regelmäßig durchleuchtet werden, wie der Offline-Umsatz in einem klassischen Handelsunternehmen.­­ Das ist jedoch auch heute trotz starker Wachstumsraten im eCommerce-Kanal oft nicht der Fall.

Durch sachliche und verständliche Statistiken und mittelfristige Betrachtungen der Entwicklung von Dateninformationen lassen sich objektiv Entscheidungen treffen bzw. deren Nutzen im weiteren Verlauf überprüfen und somit ermitteln, ob die getroffenen Maßnahmen Erfolg hatten.

Eine statistische Auswertung und Interpretation der Umsatzentwicklung im Online-Shop ist also nicht Sache des eCommerce-Managers sondern unabdingbare Chefsache bei der auch dieser mit vollem Gehirnschmalz dabei sein muss.