Sechs Jahre bin ich im echten Leben nun schon verheiratet, lebe monogam und habe zwei Kinder. Dabei habe ich viele Erfahrungen machen dürfen. Höhen wie Tiefen durchleben und entwickle diese Beziehung immer weiter.

In der digitalen Welt bin ich derlei “Hochzeiten” schon weitaus öfter eingegangen und habe viele hübsche Kinder mit unterschiedlichen Shops hervorgebracht.

Was das mit dem eCommerce und der richtigen Shop-Schnittstelle zu tun hat?

Ganz einfach. Es gibt auch für Schnittstellen im übertragenen Sinne einige Punkte die man beachten sollte, bevor man sich langfristig für die Verbindung zweier (oder mehrerer) Systeme entscheidet. So wie im echten Leben – hier am Beispiel einer Ehe – sollte man es auch mit Shop-Schnittstellen handhaben.

  • Drumm prüfe wer sich ewig bindet
  • In guten wie in schlechten Zeiten
  • Man muss an der Beziehung arbeiten
  • Der Erfolg kommt nicht von alleine

 

Eine Shop-Schnittstelle muss “erarbeitet” werden

Denn gerade bei einer Shop-Schnittstelle muss man auch an sich selbst, respektive an dem oft bereits vorhandenen Warenwirtschaftssystem (ERP) arbeiten, damit die Kommunikation auch dauerhaft funktioniert. Und man wird nicht darum herumkommen auch zukünftig weiterhin bei neuen Anforderungen und gemeinsamen Herausforderungen Zeit, Geld und Grips zu investieren.

Auch wenn ich bisher überwiegend die SelectLine als Warenwirtschaftssystem meist ausschließlich an Shopware angebunden habe ergeben sich selbst hier die unterschiedlichsten Voraussetzungen bei den verschiedenen Projekten.

Seien es die Zielgruppe mit technischen anderen Anforderungen oder der vorliegende Datenpflege- und Wissensstand innerhalb des ERP. Der Shop selbst ist dabei oft weniger das Problem, da er von dem ERP (als führendes System) gesteuert und mit Daten über die Shop-Schnittstelle befüllt wird.

Es gilt also in dieser recht philosophischen Betrachtung auch mal ein wenig über Tellerrand hinaus zu schauen und nicht nur in Bits & Bytes zu denken.
Ja, es ist unter anderem erforderlich auch mal Kompromisse einzugehen oder eine gemeinsame Durststrecke zu bestehen. Nicht immer wird mal sich einig sein.

Aber je länger man zusammen ist, desto besser lernt man sich kennen.

Die Shop-Schnittstelle gibt es nicht aus der Box

Auch wenn es viele Anbieter glauben machen wollen. Eine Shop-Schnittstelle gibt es nicht out-of-the-box allumfänglich für jede Unternehmung. Vielmehr werden “nur” Standards abgebildet die oft durch die besonderen Anforderungen des Unternehmens noch angepasst und/oder erweitert werden sollte.

So hat ein Schweizer Orangenproduzent weiterführend – auch innerhalb der Shop-Schnittstelle – ganz andere Anforderungen als ein Händler für Fahrradzubehör.

Die Aufgabe einer langen und zufriedenen Partnerschaft steckt im Detail ist nur durch eine gute Planung und stetige Weiterentwicklung möglich.