richtig-validierenDas Setzen von Validatoren – also das Prüfen der syntaktischen Korrektheit einer Eingabe in Formularen wird mittlerweile immer häufiger und zielgerichteter eingesetzt.

So sollte eine Postleitzahl innerhalb Deutschlands zum Beispiel exakt fünf Stellen haben, damit die bestellte Ware auch richtig ankommt. Wird die Postleitzahl nicht korrekt eingegeben sollte eine gut sichtbare und verständliche Fehlermeldung erscheinen.

Doch Obacht. Bedenken Sie gerade bei mehrsprachigen – also insbesondere länderübergreifend – in Onlineshops für jedes einzelne Feld welches über Validatoren geprüft werden soll jeden möglichen Fall! Sonst kann es passieren, dass Nutzer welche ein legitimes Interesse – zum Beispiel an einer Registrierung haben – dies trotz ihrer eigenen persönlichen und korrekten Daten nicht durchführen können.

Adressfehler können zu erheblichen Kosten führen

Der Teufel steckt im Detail. Die eine angemessene Validierung hat in jedem Fall seine Vorteile, gerade wenn Daten aus Kundenregistrierungen für eine durchgängige und vollständige Bestellabwicklung in weiteren Prozessen wie z.B. einem führenden Warenwirtschaftssystem weiter verarbeitet werden.

Erhalten Sie bei der Eingabe durch den Kunden – auch wenn nur aus Versehen – falsche Eingaben, zieht sich dieser Fehler durch alle Systeme. Dabei können nicht nur Online-Systeme betroffen sein, sondern auch mittel- bis langfristig auch nachfolgende Systeme wie das Warenwirtschaftssystem (ERP) für Marketingzwecke und sogar Offline-Prozesse negativ beeinflussen!

Beispiel gefällig?

Ein gutes Beispiel ist zum Beispiel der jährliche Katalogversand. Schleichen sich hier über Jahre fehlerhafte Adressdaten ein, sind diese nur schwer und mit viel Aufwand und Kosten zu korrigieren. Der Versand eines Kataloges an eine fehlerhafte Adresse kostet Sie zusätzlich zu der nachträglichen Korrektur der Adresse mindestens den Gesamtaufwand für den Versand von Katalog und Umschlag, das Porto und den gegebenenfalls entgangenen Umsatz.

Gerade in Klein- und mittelständischen Unternehmen ist der Aspekt einer korrekten und absolut fehlerfreien Kunden- und Adressdatenstammpflege oftmals ein ganz entscheidender Faktor und wird leider viel zu oft vernachlässigt, obwohl die nachträgliche Ermittlung und Korrektur von Daten ein Vielfaches an Aufwand und Kosten erfordert.

Grundsätzlich sollte es auch bei einer punktuell sinnvollen Validierung der Adressdaten alle paar Jahre immer wieder in Erwägung gezogen den gesamten Adressdatenstamm von einem professionellen Dienstleister wie z.B. der Adressfactory der Deutschen Post auf verzogene, verstorbene Adressdaten überprüfen zu lassen.

Die Kosten sind hierfür mittlerweile nicht mehr so hoch, wie manch Unternehmer annimmt. Insbesondere kann man über eine Vorabprüfung bereits ermitteln wie viele der Adressen fehlerhaften, verzogen oder verstorben sind.

Perfekt ist selbstverständlich die Adressen direkt bei der Registrierung der Kunde im Shop zu prüfen und ggf. korrigieren zu lassen, wie es zum beispiel bei Amazon der fall ist. Je nach Shopsystem werden durch Dienstleister hierfür einigermaßen kostengünstige und fähige Plugins angeboten, die bei korrekter Integration in den Online-Shop einiges an nachträglichem Pflegeaufwand vermeiden.