Mittelständische Unternehmen bauen zunehmend auf eCommerce und beginnen wie die meisten: Unbedarft, mehr oder weniger geplant, mit möglichst geringem Investitionsvolumen – und oftmals aber leider – ohne eine direkte Anbindung an das langjährige etablierte – und hoffentlich gepflegte und gehegte – Warenwirtschaftssystem (ERP).

Direkte Anbindung spart Kosten

Ehe man sich versieht sind durch stetiges Wachstum aus den 2 – 3 Online Bestellungen pro Tag dann aber doch schon 10 – 15 Shopbestellungen geworden. Was anfangs mit einfachem händischen Übertragen in das firmeninterne ERP noch geklappt hat wird zunehmends zu einer kompletten Tagesaufgabe für die Mitarbeiter/innen welche die Bestellungen aus dem Shop bisher in das ERP „geklopft“ hatte.

Die ursprüngliche angedachte Gewinnsteigerung durch den Online-Shop wird sprichwörtlich durch die Mehrkosten des höheren Arbeitsaufwands „aufgefressen“… und wird im schlimmsten Fall zum Teufelskreis.

Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Vielmehr schreckt man vor den Investitionskosten einer Anbindung an das eigenen Warenwirtschaftssystem zurück.

Dabei beachten viele nicht, dass die Mehrkosten sich im Vergleich zu den Mehrkosten der manuellen Nachbearbeitung und Pflege von Artikelstammdaten, Kundenstammdaten und Bestellungen sich mittelfristig sehr schnell amortisiert.

Deshalb ist es in jedem Fall – auch zu Beginn – empfohlen sehr konkret sachlich und mit Weitblick angeraten die Investition in eine eCommerce-Strategie langfristig zu planen. Mitunter lassen sich von Beginn an trotz höherer Investitionen deutlich Kosten sparen, Prozesse optimieren und das eigene Unternehmen sehr schnell und langfristig in die weite Welt der Online-Shops integrieren ohne dass man sich die Finger bei der Pflege und Verwaltung wund tippen muss.

Nicht nur die Mitarbeiter werden es Ihnen danken.