Die IBAN ist wohl die meist gehassteste persönliche Nummer welche man sein eigen nennen muss, seit bankseitig diese Umstellung erfolgt ist. Zwangsläufig kann man ausschließlich nur noch mit der IBAN Nummer Überweisungen und Bankgeschäfte tätigen kann.

So haben mittlerweile auch die meisten Onlineshops deren zwanghafte Eingabe endlich “bereitgestellt”, um diese bei der Zahlung per SEPA-Lastschrift direkt angeben zu können. Wohlwissend dass es bei solch einer langen Nummer immer wieder auch zu Tippfehlern kommt, forderte im folgenden Fall der Betreiber der Webseite die doppelte Eingabe in der IBAN Nummer zur Kontrolle.

Der schlaue Internetnutzer von heute geht dabei selbstverständlich den Weg, die oben angegebene IBAN Nummer mit der gewohnt flinken Tastaturbedienung zu kopieren und über TAB und  STRG + V direkt wieder in das untere Feld einzufügen.

Doch da waren die Formularfelder wohl schlauer (oder nicht schlau genug?) und beharrten beständig darauf, dass beide Angaben nicht identisch seien.
Der Form halber habe ich hier ein paar Zahlen –  trotz dass sie diese identisch sind – unkenntlich gemacht.  Das Anführungszeichen “Spendenkonto“ teile ich aber gerne auf Nachfrage oder bei Beauftragung von Projekten mit.

Der Fortgang des Bestellprozesses ließ sich schlussendlich erst weiterführen, nachdem ich in dem zweiten Bestätigungsfeld die IBAN nochmals manuell von Hand eingegeben hatte.

iban-pruefung-ungueltig

Gleich – und doch nicht gleich

In der Kategorie Dos and Donts in meinem Blog, stelle ich regelmäßig gerne Netzfundstücke vor, bei denen es im weitesten Sinne um sogenannte „Best Practices“ oder oder leider häufiger auch „Bad Practises“ geht.

Oftmals bestehen Webseiten sowie deren Interaktionsmöglichkeiten und dargestellten Informationen bereits seit vielen Jahren in unveränderter Form und erscheinen in der heutigen Zeit mit einem entsprechenden Blick durchaus kurios und belustigen oder auch ernst und ärgerlich. Oder es wurden neue Ideen und Funktion einfach dilettantisch umgesetzt. 😉

Und es ist gewissermaßen eine Hommage an die alten und quasi fast nicht vergänglichen Dingen, die trotz ihres Alters immer noch fester Bestandteil des Internet sind, obwohl sich dieses in den vergangenen Jahren immer wieder neu erfindet.