Bewegt sich man sich in gewissen eCommerce-Bereich prasseln die unterschiedlichsten Bullshit-Begriffe auf einen ein. Je nachdem zu welchem Thema es zum Beispiel rund um die Webseitengestaltung geht, erfährt man als Unternehmen mit dem Bedarf eines Shopsystems, wie sehr man auf fremde Linguistik und Begrifflichkeiten angewiesen zu sein scheint.

Sicher gibt es im eCommerce Bereich zahlreiche Begriffe welche Ihnen geläufig sein sollten und sich für eine Kommunikation und die Bewertung auf dieser Ebene etabliert sprachlich haben. Sie sollten aber lernen zu unterscheiden, wann die Begriffe tatsächlich erforderlich sind und wann man Ihnen einen Bären aufbinden möchte.

Entweder man macht mit und beugt sich dem teils unnötigen Fachjargon oder man ist der Bullshit-Bingo Mentalität hoffnungslos ausgeliefert. Dabei dienen wohlklingelnde und häufig verwendete Worthülsen in erster Linie dem Marketing und dem Ziel den Gegenüber auf breiter Front mit übermässig suggeriertem Fachwissen zu beeindrucken.

Deshalb – Reinvent social understanding

Nicht immer ist es sinnvoll sich als Auftraggeber auf diesem unverständlichen Niveau beraten vollquatschen zu lassen. Lassen Sie sich wichtige und komplexe Dinge lieber mit einfachen Worten erklären, sodass Sie es auch verstehen.

Gerade im technischen Bereich sollte es für einen Dienstleister von Qualität zeugen schwierige Sachverhalte einfach erläutern zu können. Denn am Ende des Tages wird sowieso nur mit Wasser gekocht.

Die Absurdität ist auch der Branche bekannt

Und letzten Endes kann man gerne mal seinem Gegenüber den Spiegel vorhalten und mit eigenen generierten Begriffen aus der Reserve locken.

Zumindest scheint die Branche manche schon so aus der Fassung zu bringen, dass manche Fach-Webseiten bereits vorgefertigte Buzzword-Bingo Schablonen zum Ausdrucken anbieten oder das eCommerce-Vokabular vor dem Beginn einschlägiger Messen erläutern müssen.

Ich gebe Ihnen einen guten Tipp. Reden Sie möglichst in Ihrer Muttersprache miteinander. Dabei kann es nur Gewinner auf beiden Seiten geben, wenn man sich für die Verständigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigt.

Sonst kann man den Hardcore-Buzzword-Anwendern nur noch wünschen, dass ihnen mal das Wort im Hals stecken bleibt. *ääörrghh-grrgll*