Der demographische Wandel hält mittlerweile auch im eCommerce Einzug. Kundengruppen bezogen auf das Alter verändern sich und dabei auch das Kaufverhalten. Die Anforderungen an den eCommerce Bereich verschieben sich zum Teil mit Blick auf Alter, Kaufkraft, Usability-Erwartung, Online-Kenntnisse, Datenschutz-Sensibilität uvm.

Wo bisher Navigation, Verständlichkeit und Vollständigkeit bei der Produktsuche selbstverständlich heute schon eine wichtige Rolle spielen, werden Shopsysteme welche diese einfachen Regeln nicht befolgen und verbessern, noch stärker das Nachsehen haben.

Es reicht nicht mehr Webseiten nur bling-bling-schön zu gestalten sondern dem geneigten Käufer auch einen echten Mehrwert und ein zufriedenstellendes Einkaufserlebnis zu gestalten. Jeder einzelne Kunde stellt zukünftig immer mehr einen Seismograph für die tatsächliche Verständlichkeit und Bedienbarkeit des eigenen Shops dar.

Denn das Wissen und die Sensibilität der Klientel wächst, insbesondere auch auf die Qualität und Bedienbarkeit. Was früher nur ein Shop war, muss heute vielen weiteren Anforderungen des Verbrauchers genügen. Anders gesagt waren die Kunden von gestern vielleicht auch leidensfähiger und tolerieren mittlerweile nicht mehr suboptimal umgesetzte Bestellprozesse und eine unverständliche Usability.

Dies führt dazu, dass Shopbetreiber mehr als bisher auch Wert auf entsprechende Usability und Navigationsstrukturen setzen müssen, die der heutige Kunde ebenfalls versteht. Lediglich die Optimierung auf Suchmaschinen reicht nicht (mehr) aus.

Auch soziale Komponenten wie Social Buttons und der aktive und ehrliche Ausbau der Kommentare zu Produkte sind wichtige Kriterien für eine Steigerung der Umsätze – sofern diese richtig und in Abwägung des Nutzens eingesetzt werden. Aber auch das ist schon eine alte Last und nervt zunehmends.

Weitere Informationen zu der Rückkehr sozial-kommunikativen Einkaufs im eCommerce Tante Emma Laden habe ich kürzlich per Zufall durch die Google gefunden.