Manch ein Shopsystem ist zuweilen in aller Munde und wird gehyped dass sich die Balken biegen. Die Entscheidung für ein Shopsystem ergibt sich manchmal auf Grund der Empfehlung der eigenen Agentur, einer befreundeten Firma oder einfach aus dem Bauch heraus.

Für die finale Entscheidung für das „richtige“ Shopsystem sollte man deshalb vorher die eigenen betriebsinternen Anforderungen genau definieren und auch 3 bis 5 Jahre in die Zukunft denken und planen. Manchmal wird die Entscheidung aus einer Momentaufnahme oder aktuellen Anforderungen getroffenen, um die eigenen (Offline-) Unternehmensprozesse auch online abbilden zu können.

Schneller veraltet als einem lieb ist…

Die Entwicklung des eCommerce und genereller technischer Möglichkeiten im Online-Business wächst in den kommenden Jahren immer rasanter und lässt bestehende und heute in der Planung befindliche Systeme in wenigen Jahren wieder sehr sehr alt aussehen. Das fordert heraus. Denn der eigene Shop und die darin angepriesenen Produkte, das Erscheinungsbild, sind die Visitenkarten Ihres Unternehmens. Nicht nur regional, sondern weltweit.

Erkennen potentielle Kunden, dass Sie nicht regelmäßig in Ihre Shop-Weiterentwicklung investieren, werden auch diese das merken und ggf. entsprechend honorieren – mit einem Wechsel zur Konkurrenz – denn diese schläft nicht und macht es vielleicht besser…

Schnittstellen nutzen und optimieren

Auch und gerade die Anbindung an das eigene Warenwirtschaftssystem – ob bereits geplant oder nur angedacht – sollte berücksichtigt werden, um langfristig Erfolg  zu haben. Gerade in der Verbindung der Shop-Systeme zu nachgelagerten oder parallel auf dem Webserver betriebenen Systeme steckt oft ein immenser Synergieeffekt, aber auch Aufwand der berücksichtigt werden muss.

Denn der entscheidende Vorteil liegt langfristig in einer Kostenreduzierung und Prozessoptimierung in enger Verknüpfung mit bestehenden Prozessen.

Gut geplant ist halb geshoppt

Leider erfolgt die Entscheidung in der Gegenwart meist ohne Rücksicht auf die Zukunft oder es werden nicht alle Unternehmensbereiche in mögliche Wertschöpfungsketten und Kostenoptimierungen nicht sinnvoll einbezogen. Das heißt nicht, dass nun jede Abteilung bei der Planung, Entwicklung und Gestaltung mitreden darf oder soll. Zumindest dann nicht mehr, wenn die aktive Umsetzung beginnt.

Auch wenn Sie nicht gleich alle relevanten Punkte und Vorschläge umsetzen. Schreiben Sie diese auf, klassifizieren und priorisieren Sie. Planen Sie die Umsetzungen in mehreren Phasen – z.B. je Quartal in einem festen Releasezyklus. Das erleichtert Ihre Planung und die Ihres Shop-Dienstleisters.

Ein Shop, ist ein Shopsystem ist ein Shop,…

… ist die ewige Mähr derer die es verkaufen. Dabei gilt es mittlerweile vielmehr den eCommerce-Bereich erfolgreich in das „große Ganze“ mit zu integrieren, anstatt nur „dranzuhängen“.

Gerade in Bezug auf einen dauerhaften Erfolg ist die richtige Wahl des Shopsystems aber auch die Integration in die bestehenden Systeme langfristig ein Garant für den Erfolg.