Und täglich grüßt das Murmeltier. Es vergeht kaum eine Woche in der man sich nicht auf einer neuen Webseite registrieren muss, um die gewünschten Leistungen nutzen zu können. Überall giert man nach unseren Daten.

Sei es das x-te Forum, ein Online-Shop oder die neueste angesagte SocialMedia-Plattform – überall werden wir nach Benutzer, Passwort, Strasse, Hausnummer und und und gefragt, oftmals ohne Rücksicht darauf ob die geforderten Angaben überhaupt relevant sind.

So ist oftmals auch das eigene Geburtsdatum eine gerne genommene Information, entweder „weil das doch immer abgefragt wird“ oder im besten Fall noch zu einer hoffentlich zielgruppenorientierten Werbung verwendet wird.

Spätestens hier zeigt sich für mich jedoch oftmals, ob sich überhaupt jemand Gedanken über das Formular gemacht hat. Denn gerade bei der Jahreszahl muss man manchmal scrollen bis man alt wird…

ewig_scrollen_snagVon 1779 bis 2020 ist dann manchmal alles dabei. Die Auswahl der Jahreszahlen erstreckt sich weit über das Formular vom Banner im Header bis runter zum Footer.

Oftmals hat man vorher zum Beispiel bereits seinen Vor- und Nachnamen eingegeben – per Tastatur natürlich. Nun wird man gezwungen die Maus in die Hand zu nehmen, um die Daten in den entsprechenden Dropdown-Feldern auszuwählen.

Dabei wäre es hier sicher deutlich sinnvoller Eingabefelder mit einer Validierung zu verwenden. Geübte Nutzer könnte dann mit der TAB-Taste direkt zu den Feldern weiterspringen und die Daten wie gewohnt über den Zahlenblock eingeben.